Über das Büro für Sinnstiftung

Ich gebe es zu. Vielleicht klingt es etwas hochtrabend, wenn ein Texter sein Unternehmen  „Büro für Sinnstiftung“ nennt. Vielleicht erinnert das Wort Sinnstiftung gar an Lebensratgeber mit einem Hauch Esoterik. Aber keine Angst. Darum geht es nicht im Geringsten.

In der heutigen Zeit haben Menschen ein größeres Bedürfnis denn je, Sinnfragen beantwortet zu bekommen. Das merkt man nicht nur dadurch, dass Glücksratgeber und esoterische Werke Hochkonjunktur haben. Die Sinnsuche spielt sich auf einer viel subtileren Ebene ab. Nämlich im täglichen Handeln der Menschen. In ihrer beruflichen Tätigkeit. In ihren Konsumgewohnheiten. Nicht umsonst wächst der Markt für Bio-Lebensmittel und für fair produzierte Waren so stark. Nicht umsonst entwickeln sich immer neue Modelle der Arbeit und der Kooperation. Unsere Wirtschaft befindet sich im Umbruch.

Nach mehrjährigen Stationen in Werbeagenturen, der Industrie und Unternehmensberatungen habe auch ich mich auf die Sinnsuche begeben. Der Wunsch, freiberuflich und selbstbestimmt zu arbeiten, keimte schon seit Jahren in mir. Einen Anstoß, für den ich sehr dankbar bin, mich letztendlich selbständig zu machen, kam durch das Buch „work is not a job“ von Catharina Bruns, das ich hier wärmstens empfehlen möchte.

Heute arbeite ich als freier Texter, Redakteur und Konzeptioner für Agenturen und Unternehmen aus B2B und B2C, blogge, verfasse Fachartikel und Sachbücher. Bevor ich für einen Kunden schreibe, versuche ich herauszufinden, was der tatsächliche Mehrwert der Leistung ist, die dieses Unternehmen erbringt. Wie sinnvoll ist ein Produkt, eine Dienstleistung? Warum sollte ich als Konsument gerade das Produkt dieses Unternehmens kaufen? Warum sollte ich mich als potenzieller Arbeitnehmer gerade bei diesem Unternehmen bewerben? Gute Unternehmenskommunikation funktioniert heute anders als noch vor einigen Jahrzehnten. Konsumenten, aber auch potenzielle Mitarbeiter sind kritischer geworden und heute besser informiert denn je. Die Ära, in der Werbephrasen Menschen überzeugen konnten, ist vorbei.

Deshalb sollte Unternehmenskommunikation authentisch und werteorientiert sein.

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