Schlendern über die dmexco

blogVorgestern habe ich wie jedes Jahr die dmexco in Köln besucht. Überraschend war für mich der große Andrang vor den Halleneingängen. Knapp dreißig Minuten Gedränge, dann konnte es losgehen.

Ein großes Thema war das so genannte Native Advertising – also Onlinewerbung, die sich an Optik und Stil der jeweiligen Seite, auf der geschaltet wird, anpasst. Auf den ersten Blick ist Native Advertising nicht als Werbung zu erkennen, sondern wirkt wie gewöhnlicher Content. Das soll weniger störend sein für die User. Gruner & Jahr haben hierzu bereits eine Studie veröffentlicht, die das Wirkpotenzial dieser Werbeform aufzeigt und auf Dos & Don’ts eingeht. Hiernach können sich doppelt so viele Personen an die Marke erinnern, wenn sie Kontakt mit Native Advertising hatten und die Sympathie für die Marke soll gesteigert werden. Auch die größere Informationstiefe wirke sich demnach positiv auf das Markenimage aus.

Neben diesem Trend habe ich nicht allzuviel Neues mitnehmen können, außer ein paar Kugelschreibern und Notizbüchern. Natürlich ist immer wieder die Rede von Mobile-Marketing und das Responsive-Design Pflicht sein sollte. Aber wirklich Innovatives haben die rund 30.000 Besucher wohl nicht geboten bekommen. Sinnvoller ist es da vielleicht auch eher solche Events wie die Next Conference, re:publica oder mlove zu besuchen. Die dmexco ist und bleibt wohl – einfach gesagt – die Messe der Onlinevermarkter, die ihre Werbeflächen möglichst gewinnbringend unters Volk bringen möchten.