Content- und Inbound-Marketing

Gefunden werden statt nach Aufmerksamkeit schreien

Seien wir einmal ehrlich – Werbung kann ganz schön nerven. Man kann online kaum einen Artikel lesen, ohne dass ein Pop-up die Sicht auf den Text versperrt, große Teile der Youtube-Videos sieht man erst, nachdem man einen Werbespot über sich hat ergehen lassen und beim gemütlichen Fernsehabend wird der Film immer an den spannendsten Stellen durch den Werbeblock unterbrochen. Und trotzdem müssen Unternehmen und Institutionen auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen. Ein Dilemma. 

Ich möchte gar nicht erst anfangen, um den heißen Brei herum zu reden, klassische Werbung ist in vielen Bereichen tot. Sie ist aufwändig, teuer und wird doch nur von einem Großteil der potenziellen Zielgruppe als störend und nervig empfunden. Wir leben in Zeiten absoluter Reizüberflutung.

Nun war Werbung jahrzehntelang der Königsweg des Marketing, was also tun, wenn bei (Noch nicht-)Kunden bei allem, was nach Werbung aussieht, direkt der innere Filter angeworfen wird, um möglichst Anzeigen, Spots und so weiter auszublenden? Wie wäre es damit, Zielgruppen nicht mehr aktiv mit den eigenen Produktversprechen und Werbebotschaften zu bombardieren, sondern vielmehr dafür zu sorgen, dass Interessen von alleine auf das eigene Unternehmen stößt!

Content mit Mehrwert

Statt den Erstkontakt auf Biegen und Brechen selbst herbeiführen zu wollen, geht es heute darum, über hochwertigen Content im Netz auf sich aufmerksam zu machen. Stichworte sind hier Content-Marketing oder auch das Inbound-Marketing. Hierbei werden Inhalte geschaffen und über das Web geteilt. Diese Inhalte sind natürlich so gestaltet, dass sie die gewünschte Zielgruppe ansprechen und ihr einen Mehrwert bieten. Anders als in der Werbung ist Content-Marketing dazu geeignet, den potenziellen Kunden mögliche erste Lösungen und Tipps zu geben, die sie wirklich gebrauchen kann. So wird dafür gesorgt, dass User nicht nur auf das eigene Geschäft, die Dienstleistung oder das Produkt aufmerksam werden, sondern sich auch aktiv darüber informieren.

Die wichtigsten Werkzeuge hierbei sind:

Blog
Ein eigener Blog oder ein Online-Magazin steht im Zentrum des Inbound-Marketings. Über ansprechende Inhalte mit Mehrwert werden Besucher auf die eigene Website gelenkt.
Social Media
Social Media bieten die Möglichkeit, den eigenen Content zu teilen, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und der Marke ein Gesicht zu geben. Dabei können sehr hohe Reichweiten erzielt werden.
Website
Wer im Netz Kunden und Interessen ansprechen möchte, muss über einen einwandfreien Internetauftritt verfügen. Die eigene Website kann weitaus mehr als nur Online-Visitenkarte sein. 
SEO
Um gefunden zu werden, muss ein Unternehmen wissen, wonach die Zielgruppe überhaupt sucht. Darüber hinaus müssen auch Google & Co. zufriedengestellt werden, denn die eigenen Inhalte können noch so gut sein, wenn sie im Suchergebnis nicht auftauchen, bleiben sie ohne Wirkung.

Content- und Inbound-Marketing eignen sich nicht nur für Hersteller von Konsumprodukten oder Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich. Gerade in Bereichen, in denen es viel Beratungsbedarf gibt, sind gute, informative Webinhalte von Vorteil. So kann ein Unternehmensblog zur Informationsplattform einer sozialen Einrichtung werden, ebenso wie für kulturelle Institutionen oder Nischenanbieter.

Wenn Sie mehr über das Thema Content (und wie ich Ihnen dabei helfen kann) wissen möchten, kontaktieren Sie mich gerne.